Buchstabenfest der Klasse 1 B

Hurra, endlich ist der letzte Buchstabe des Leselehrgangs erarbeitet worden, und auch Yannick kann nun „offiziell“ seinen Namen schreiben. Grund genug für die Klasse 1 B mit ihrer Lehrerin Frau Pietrowiak ein Buchstabenfest zu feiern.

Mit dem ABC-Lied und dem Sortieren großer Schaumstoffbuchstaben begann der Vormittag.

Mit tatkräftiger Unterstützung durch drei Mamas, die auch für ein leckeres Frühstücksbuffet sorgten, gestalteten alle Schülerinnen und Schüler Namensschilder mit ihren Vornamen aus Gipsbuchstaben, die liebevoll bemalt wurden – eine schöne Erinnerung an das erste Schuljahr.

(Die Namensschilder können bis zum Ende des Schuljahres im Schaukasten der Grundschule besichtigt werden).

Für ein kleines Spiel „ABC-Fest der Buchstaben-Mäuse“ wurden schon die Mäusemasken gebastelt. Das Spiel soll bei der Einschulungsfeier der neuen Erstklässler aufgeführt werden.

Gleich zum Nach – Hause - Mitnehmen war ein selbstgebasteltes und verziertes Büchlein, das die Kinder auch gleich lesen konnten.

Selbstverständlich gehört zu einem Buchstabenfest auch das Vorlesen: Mit den „Schulgespenstern“ klang ein etwas anderer Schulvormittag aus.

... und noch ein Klassenfoto - vergrößert in guter Auflösung - Klick!
Es kommen jedes Jahr Anfragen zu dem Buchstabenfest, deshalb hier die
Anleitung zu Herstellung der Namensschilder:

1. Die Buchstabengießformen gab es im Wehrfritz-Katalog ( eher Kindergarten-Bedarf).

2. Die Buchstaben wurden von mir etwa 14 Tage vorher vorbereitet. Da jede Gießform ( A bis M und N bis Z) etwa 30 Minuten trocknen muss, kann man sich den Zeitaufwand ausrechnen.

Ich habe mir zunächst eine Tabelle angelegt, in der ich alle Vornamen "auseinander gepflückt habe, so dass ilch eine genaue Anzahl der benötigten Buchstaben bekam.

Es ist nicht sinnvoll, jedes Mal eine ganze Form auszugießen, da man ja nicht alle Buchstaben in Klassenstärke benötigt. (Wer braucht schon 25 Y?)

Eine kleine Reserve ist ratsam, obwohl wenige Buchstaben zu Bruch gingen.

Ich habe einige Nachmittage zu Hause verbracht und eben alle 30 Minuten etwas Gips angerührt und Buchstaben damit gegossen; aber wir haben auch im Unterricht damit weitergemacht ( in jeder Pause) , denn die Kinder sollten und wollten am Prozess beteiligt sein.

ABER: Es hört sich schlimmer an als es ist und es macht auch Spaß. Und das Bemalen der Buchstaben hat sehr viel Freude bereitet - vom Ergebnis ganz zu schweigen.

Die Holzbrettchen für die Namensschilder hat mir ein leiber Kollege der HS in verschiedenen Längen zugesägt ( ca. 1 cm dicke Bretterreste) und aufgeklebt habe ich die Buchstaben mit Kraftkleber von UHU (kleine Unebenheiten auf der Rückseite lassen sich mit Schleifpapier beheben).

Zum Schluss wird etwas Klarlack drüber gesprüht, was dem Ganzen den letzten Pfiff gibt.



Das Mäuse- ABC stammt ursprünglich aus einer PRAXIS GRUNDSCHULE, wurde aber von mir abgewandel. Im Prinzip kann man Namen aus der Klasse verwenden.

"Es waren einmal ein Mäusevater und eine Mäusemutter. Die hatten 26
Mäusekinder.

Hier stellen sie sich vor.

Ich bin das1. Kind . Ich heiße Anton und esse gerne einen Apfel.

Ich bin das 2. Kind. Ich heiße Britta und bastle gerne....

Und wo ist das 26. Kind ?

Es heißt Zippel.

Sicher ist es wieder in den

Zuckertopf gefallen."

Petra Pietrowiak       

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